INSTITUT FÜR NATURSCHUTZ UND NATURSCHUTZRECHT TÜBINGEN
A. & J. Schumacher GbR

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Projekte

Vegetation und Sukzession im Naturschutzgebiet "Bergrutsch am Hirschkopf" (Schwäbische Alb)

Die Schwäbische Alb bildet den höchsten Teil der Süddeutschen Schichtstufenlandschaft. Der nordwestliche Steilabfall der Schwäbischen Alb, der so genannte "Albtrauf" unterliegt einer stetigen erosiven Rückverlagerung.

Durch unzählige Rutschungen und Bergstürze zog sich insbesondere der Albtrauf in den letzten 20 Millionen Jahren weit zurück, wovon z.B. die aus dem Obermiozän stammenden Weißjura-Auswürflinge im Vulkanschlot von Scharnhausen bei Esslingen, 23 km vom heutigen Trauf entfernt, zeugen.

Am 12. April 1983 ereignete sich am Hirschkopf bei Mössingen eine große Rutschung, die sich auf über 50 ha erstreckte.

Der Bergrutsch ist als Naturschutzgebiet und FFH-Gebiet ausgewiesen. Auch zählt er zu den "bedeutenden Geotopen Deutschlands".

An der Universität Tübingen (Lehrstuhl für Spezielle Botanik, AG Prof. Dr. W. Sauer) wurde die Anfangsphase der Wiederbesiedlung durch mehrere Diplomarbeiten dokumentiert. Dabei wurden auch 28 Dauerbeobachtungsflächen eingerichtet.

 

Seit 1991 wird die Entwickung der Vegetation von Frau Dipl.-Biol. Anke Schumacher (Institut für Naturschutz und Naturschutzrecht Tübingen) dokumentiert.